Ereigniszähler




Hier werden die Thesen und Antithesen der Relativitätstheorie behandelt.

Ereigniszähler

Beitragvon zasada » Do 9. Mai 2019, 23:39

Bemerkung: es wird im Folgenden Wert darauf gelegt, dass die Bezeichnungen der Punkte und Systeme, soweit es geht, den ursprünglichen Bezeichnungen Einsteins entsprechen. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Beschreibungen dem Prinzip der Relativität entsprechen (also symmetrisch sind). Entsprechen meine Beschreibungen diesem Prinzip nicht, dann nur aus Grund der Übersicht. Eine prinzipielle RP-Konformität ist der vorliegenden Untersuchung vorauszusetzen.
Es wird Wert darauf gelegt, dass die Untersuchung klar und für jeden verständlich ist.
Ich setze der Untersuchung die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum voraus, damit ihre Rahmenbedingungen SRT-konform bleiben.
Es wird vorausgesetzt, dass das Prinzip und die Funktion des Ereigniszählers bekannt sind (Herleitung unten).
Ich führe den Begriff des "Lichtdetektors" in die Untersuchung ein. Diesen positioniere ich in der Mitte zwischen den Endpunkten des Bezugssystems K'.

Den Helden der aussperrenden Relativität, Marcus Pössel und Martin Bäker gewidmet.



Einstein definiert die absolute Gleichzeitigkeit zwischen zwei Ereignissen A und B, die sich innerhalb des ruhenden Bezugssystems K ereignen,  um sogleich zu beweisen, dass sich dieselbe Gleichzeitigkeit zwischen denselben Ereignissen, aus der Perspektive eines relativ zu K bewegtem Bezugssystems K' nicht feststellen lässt.
Aus Sicht von relativ zu K bewegtem Bezugssystem K', lässt sich tatsächlich keine Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B feststellen - das System K' befindet sich, wenn überhaupt, dann nur vorübergehend in der geometrisch günstigen Lage, um die Gleichzeitigkeit zwischen A und B zu konstatieren - so die Argumentation.
Aus dieser einfachen Überlegung folgt bei Einstein unmittelbar der Schluss, dass das Phänomen der Gleichzeitigkeit bezugsabhängig sei. 
Doch indem Einstein den Begriff der "Relativität der Gleichzeitigkeit" in die Physik einführt, begeht er einen ebenso bedenklichen wie folgenschweren Fehler - in Wirklichkeit nämlich verändert sich anhand der Bewegung innerhalb seiner Anordnung nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei K - diese findet nach wie vor definitionsgemäß statt - sondern es verändert sich der Zeitpunkt der Wahrnehmung der Ereignissignale, welche K' erreichen.

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Abbildung 1. zeigt den vollständigen Transit des Lichtdetektors des Bezugssystems K' an K vorbei. Dieser findet zwischen den Endpunkten A und B des Bezugssystems K statt. Genau dieser Transit ist der Gegenstand der Gleichzeitigkeitsbetrachtung Einsteins.
Es lässt sich aus dem Ereigniszähler des Transits schliessen, dass die Lichtsignale, die im Bezugssystem K als gleichzeitig konstatiert werden, weiterhin als gleichzeitig zu betrachten sind - ihre prinzipielle Gleichzeitigkeit wird ja von der betrachteten Bewegung des Systems K' in keinster Weise beeinflusst.
Aus Sicht des Bezugssystems K' treten dennoch die von Einstein prognostizierten Effekte auf. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B wird signalgeschwindigkeitsbedingt vom bewegten K' nicht unmittelbar konstatiert. Unter anderem deshalb, weil sich K' am Anfang der Passage näher an A als an B befindet - deshalb erreichen ihn die von A emittierten Signale früher als die von B emittierten. Später passiert das Umgekehrte: K' befindet sich dann näher am Punkt B, deshalb erreichen ihn die B-Signale früher als diejenigen, welche A emittiert. Zudem eilt K' zwischen den Punkten A und B während des gesamten Transits dem von B emittierten Signal entgegen, während es dem von A emittierten Signal vorauseilt.
Diese Effekte wiegen auf den ersten Blick schwer. Gleich wird sich aber zeigen, dass sie nicht ins Gewicht fallen und gar nicht zu berücksichtigen sind.
Eins ist festzuhalten: die Ereignisse bei A und B erfolgen gleichzeitig - ihre Gleichzeitigkeit ist absolut, invariant und symmetrisch.


Meine These ist folgende: die Schlussfolgerung, welche die "Relativität der Gleichzeitigkeit" begründet, beruht auf einem kapitalen Kategorienfehler. Dieser besteht darin, dass Einstein die Bedeutung der Begriffe "Gleichzeitigkeit" und "Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit" nicht unterscheidet.
Dies ist unglaublich, wenn man bedenkt, dass dieser Fehler am Anfang der Relativitätstheorie von Albert Einstein steht, und wenn man bedenkt, dass er über hundert Jahre, von mehreren Physiker-Generationen unbemerkt, überdauern konnte.
Ich stelle nun meine Argumente zusammen. Diese werden in drei Gruppen unterteilt. Im ersten Teil werde ich die Physikalischen Argumente vorstellen, im zweiten die geometrischen und im dritten die logischen.


1.

Das erste schwerwiegende Argument betrifft die Bewegung des Bezugssystems K' - diese spielt ja bei der Konstatierung der "Relativität der Gleichzeitigkeit" eine entscheidende Rolle.
Wir betrachten das im Ruhezustand verharrende Bezugssystem K aus der Perspektive eines relativ zu ihm gleichmäßig und gleichförmig mit v bewegtem Bezugssystems K'.
Das Bezugssystem K' führt einen Lichtdetektor mit, mit dessen Hilfe, sich die Gleichzeitigkeit der Lichtsignale, welche von den Punkten A und B des Systems K gleichzeitig emittiert werden, konstatieren lässt.


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Abbildung 2. zeigt denselben Transit wie in der Abbildung 1, jedoch aus einer erweiterten Perspektive. Wir sehen, wie sich das Bezugssystem K' dem Bezugssystem K von einer Seite nähert und wie es sich von K auf der anderen Seite entfernt. Diese Perspektive erlaubt eine andere Sicht auf die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B und eine andere Sicht auf die Relativität der Wahrnehmung ihrer Signale.

Bewegt sich K' bezüglich K gradlinig und gleichförmig wie in der Abbildung 2 dargestellt (mit v) und nähert es sich K von der Seite des Endpunktes A, so eilt K' während der gesamten Annäherungsperiode den Lichtsignalen entgegen, entfernt es sich von K, so eilt K' denselben Lichtsignalen stets voraus. 
Ist das etwa ein Indiz für die Relativität der Gleichzeitigkeit der Lichtereignisse bei A und bei B?
Für Einstein offensichtlich ja. Aufgrund der Bewegung registriert der Lichtdetektor bei K' die Lichtblitze bei A und bei B nicht gleichzeitig, sondern in unterschiedlicher Reihenfolge. Nähert sich K' dem Bezugssystem K wie oben dargestellt, so erreicht ihm das Signal von A früher als das Signal von B. Befinde sich der Lichtdetektor bei K' genau zwischen den emittierenden Punkten A und B, so werden die Relativitätseffekte noch deutlicher (wie in der Abbildung 1 dargestellt).
In Wirklichkeit handelt es sich aber, wie wir festgestellt haben, um keine Relativität der Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B, sondern um die Relativität der Wahrnehmung ihrer Signale.
Als ob das nicht genug wäre, erweisen sich noch sämtliche von Einstein betrachteten Relativitätseffekte als unbeständig.
Der Zeitverzug, welcher aus Sicht von K' in bezug auf die Zeitpunkte der Ereignisse A und B entsteht, relativiert sich nämlich anhand der Bewegung von K' vollständig - alle bei K' punktuell festgestellten Relativitätseffekte heben sich vollständig auf, werden die Phasen des Herankommens und der Entfernung von K' und K zusammen betrachtet.

Der zweite Fehler von Einstein, der zwar nicht die monumentale Dimension des ersten hat, der aber nicht weniger gravierend ist, besteht darin, dass Einstein statt die Relativitätseffekte im vollständigen Kontext der Begegnung von K und K' zu betrachten, sich auf die Betrachtung derjenigen Bereiche der Anordnung konzentriert, wo sich diese am deutlichsten zeigen: sie zeigen sich am deutlichsten, während sich K' zwischen den Punkten A und B befindet (Abbildung 1).
Erweitert man die Betrachtungsperspektive, so erweist sich sogar die "Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit" bei K' als vollständig reversibel, d.h. nicht existierend.
Um denselben Betrag nämlich, um den die Distanz zwischen den Sendepunkten A und B und dem sich gleichmäßig und gleichförmig an ihnen vorbei bewegenden System K' in der Annäherungsphase kürzer wird, verlängert sich diese Distanz während der Entfernungsphase entsprechend (Symmetriebewahrung).
Sämtliche Effekte also, die mit der Tatsache zu tun haben, dass sich K' dem System K mit einer Geschwindigkeit v nähert, beispielsweise die Tatsache, dass sich K' stets näher am Punkt A als am Punkt B befindet (und somit relative Empfangszeitpunkt-Differenzen zwischen den Signalen hervorruft) oder die Tatsache, dass K' in der Annäherungsphase den Lichtsignalen entgegeneilt, relativieren sich in der folgenden Entfernungsphase der Begegnung: die Distanz zwischen Bezugssystem K' und Punkt A ist nun stets größer, als die zwischen K' und Punkt B und das Bezugssystem K' eilt den Signalen nun stets voraus statt entgegen.
Betrachtet man die Situation aus einer ausreichend weiträumigen Perspektive, so erweist sich die Symmetrie der Anordnung vollständig bewahrt, auch dann, wenn sie den Anschein macht, punktuell gebrochen zu sein.
Dadurch, dass sich Einstein in seiner Analyse auf den Bereich zwischen A und B beschränkt, erreicht ihn diese einfache Einsicht nicht.


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Anhang 1

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Abbildung 3 zeigt, wie sich die Signale des Bezugssystems K ausbreiten. In der Anordnung werden von Punkten A und B gleichzeitig kugelförmig Lichtsignale ausgesandt. Die Signale pflanzen sich u.a. entlang der Strecke AB in Richtung des Punktes M fort, den sie nach 2 Sekunden gleichzeitig erreichen. Wir sehen, dass auch hier jeder vom Signal erreichte Punkt der Strecke mit sämtlichen anderen, bereits erreichten Punkten gleichzeitig ist.
Die Signalwege beginnen gleichzeitig bei A und B jeweils mit der Nummer 1 und enden für beide Signale gleichzeitig im Punkt M mit der Nummer 5
.

Albert Einstein konzipierte eine Methode der Gleichzeitigkeitsbestimmung, welche ihn dazu veranlasste, einerseits den Begriff der Gleichzeitigkeit zu definieren, andererseits aber den Begriff der "Relativität der Gleichzeitigkeit" in die Physik einzuführen. 
Diese Methode führte dazu, dass die Gleichzeitigkeit bei den relativ zueinander bewegten Bezugssystemen als relativ erkannt werden konnte.
Es war daher genau dieser Mechanismus, der am Anfang der gesamten Relativitätstheorie steht.

Wenden wir den Mechanismus der Gleichzeitigkeitsbestimmung auf die Gleichzeitigkeitsbestimmungsmethode selbst an, so widerspricht diese Methode der Aussage der SRT.
Mittels der Einsteinschen Methode, welche selbstreferenziell angewandt wird, lässt sich nämlich das exakte Gegenteil dessen behaupten, was Einstein vor 113 Jahren behauptete: es lässt sich beweisen, dass die Gleichzeitigkeit absolut sei.

Bild
Abbildung 3a zeigt den Ereigniszähler des kugelförmigen Signals, das vom Mittelpunkt M aus gesendet wird, und sich vom Mittelpunkt M aus entlang der Strecke [AB] ausbreitet. Der Signalweg beginnt bei M mit der Nummer 1 und endet für beide Laufrichtungen gleichzeitig bei A und B mit der Nummer 5.

Jeder Punkt des von Einstein beschriebenen Bezugssystems "Stab", der von der Wellenfront des sich kugelförmig aus M fortpflanzenden Signals erfasst wird, scheint gleichzeitig zu sein, mit jedem anderen, bereits von derselben Wellenfront erfassten Punkt. Es wird somit mittels der selbstreferenziell angewandten "Definition der Gleichzeitigkeit" von Albert Einstein die absolute Gleichzeitigkeit aller Punkte der Anordnung erwiesen. 
Nichts anderes kann bei der Anordnung des Bezugssystems K konstatiert werden. Auch dann nicht, wenn keine Ereigniszähler-Methode angewandt wird...Wenn Punkt M nämlich von den aus A und B ausgesandten Lichtsignalen gleichzeitig erreicht wird (und das wird er, denn er befinde sich in der Mitte, zwischen den Endpunkten A und B des Stabes und die Geschwindigkeit, mit der sich das Licht innerhalb der Anordnung ausbreitet, konstant ist), dann muss das Lichtsignal sämtliche seitensymmetrisch bezüglich M positionierte Punkte der Strecke AB gleichzeitig erreichen, womit die Gleichzeitigkeit der gesamten Strecke AB erwiesene Sache ist. Diese Feststellung berechtigt mich, die Ereigniszähler-Methode für die Illustrierung der Signalausbreitung zwischen den Punkten A und B meiner und Einsteins Anordnung zu verwenden.

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Anhang 2: Die empirische Berechtigung für die Ereigniszähler-Methode.

"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zur Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen."
A. Einstein


2.

Der Beweis dafür, dass sich die Relativität der Gleichzeitigkeit aus den Effekten, welche sich innerhalb der Einsteinschen Gleichzeitigkeits-Anordnung zeigen, nicht ableiten lässt.

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Abbildung 4: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.

Wir betrachten erneut dieselbe Situation. 
Zwei gleich ausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander. Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Es werden auf K zwei Sender gleichzeitiger, kugelförmiger Lichtimpulse installiert.
Aus der Perspektive von K' erfolgen die gleichzeitigen Lichtimpulse, die von K ausgehen nicht gleichzeitig. Während sich K' dem Bezugssystem K nähert, erfolgt das eine Ereignis aus der Perspektive von K' stets früher als das andere. Der selbstverständliche Grund dafür ist die Position der Sender der Lichtimpulse bezüglich K'.
Für Einstein ist das ein ausreichender Grund, darin die Relativität der Gleichzeitigkeit zu erkennen und diese in die Physik einzuführen...Es scheint bis heute begründet zu sein: das, was aus Sicht eines Bezugssystems gleichzeitig geschieht, geschieht ja aus Sicht eines anderen nicht gleichzeitig. 
Ich kann beweisen, dass diese Annahme nicht der Wahrheit entspricht, und zwar indem ich während des Anflugs von K', die Ausrichtung der Anordnung K bezüglich K' verändere. 
Ich positioniere K rechtwinklig bezüglich der Bewegungsrichtung von K' so, dass die Bewegungsbahn von K' nun durch die Mitte von K hindurchkommen muss.

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Abbildung 5: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.

Das, was noch vor kurzem aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig geschah, geschieht nun aus seiner Perspektive gleichzeitig. 
Es hat sich aus Sicht vom K nichts verändert. Die Entfernung der Sendepunkte voneinander, die Frequenz und die Amplitude der gleichzeitigen Lichtimpulse ist unverändert geblieben.
Sämtliche physikalischen Eigenschaften des Bezugssystems K', wie seine Geschwindigkeit, Ausrichtung, Länge, Position der Bestandteile innerhalb des Systems etc. sind unverändert geblieben. Auch die geometrischen Eigenschaften des Systems K haben sich, außer seiner Ausrichtung bezüglich K', nicht verändert.
Trotzdem: die Ereignisse, welche nur innerhalb des Bezugssystems K gleichzeitig geschahen, geschehen nun ebenso aus der Perspektive von K' gleichzeitig.
Was ist passiert?
Veränderte sich etwa die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse?
Nein, es hat sich in der Anordnung nichts außer der Ausrichtung von K bezüglich K' geändert. Diese Veränderung hatte keinen Einfluss auf die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse. Es bestand auch keinerlei kausale Verbindung zwischen dem, was mit K geschah und dem, was sich innerhalb von K' abspielte.

Fazit: Es ist nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse innerhalb des Bezugssystems K, welche als relativ zu bezeichnen ist - diese bleibt unverändert - die gleichzeitigen Ereignisse behalten ihre zeitliche Eigenschaft stetig bei - ihre Gleichzeitigkeit ist invariabel (absolut)...relativ ist offenkundig nur die Wahrnehmung ihrer Gleichzeitigkeit
Diese ist sehr wohl abhängig von der Ausrichtung der Systeme K und K' in Beziehung zueinander - die Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit steht in Relation zu der Ausrichtung von K bezüglich der Bewegungsrichtung von K'.

Es war 1905, genau wie es auch heute ist, unzulässig, aufgrund der Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, auf die Relativität der Gleichzeitigkeit als solcher zu schliessen, qed.


3.



Prinzip:
Wenn eine logische Voraussetzung (a) der Implikation "wenn (a), dann (b)" falsch ist, dann lässt sich anhand (a) überhaupt keine sinnvolle Aussage über (b) treffen.


Lässt es sich einerseits über die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse A und B auf diese Weise sinnvoll entscheiden:

Bild
Abbildung a)

und lässt es sich andererseits (zugleich) über dieselbe Gleichzeitigkeit derselben Ereignisse A und B gar nicht entscheiden:

Bild
Abbildung b)

, dann haben wir mit einem kleinen Problem zu tun, und zwar mit dem Problem der "Relativität der Gleichzeitigkeit". 
Haben wir nämlich bereits einmal und über jeden Zweifel die Gleichzeitigkeit beider Ereignisse erkannt (Abb. a), dann gilt diese Erkenntnis unabhängig vom Ergebnis der Messung, welche über jeden Zweifel ergibt, dass zwischen den Ereignissen A und B keine Gleichzeitigkeit besteht (Abb. b).

Welche sinnvollen Aussagen lassen sich dann über die "Relativität der Gleichzeitigkeit" noch treffen?


EREIGNISZÄHLER-METHODE-HERLEITUNG

So sieht unsere Ausgangssituation aus:

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Dargestellt ist die Anordnung AMB. Diese besteht aus einer bezüglich Koordinatensystems K ruhenden Strecke [AB] in deren Mitte ein Sendepunkt M positioniert ist. Von diesem Punkt aus gehen Kugelförmige Lichtimpulse. Die Länge der Strecke beträgt insgesamt 4 Lichtsekunden (ca. 1.200.000 km)

Es werden nun zwei zusätzliche Punkte C und D eingetragen.
Diese sind Punkte der Strecke [AB] und liegen nun im Abstand von einer Lichtsekunde vom Mittelpunkt M der Strecke, in der Mitte zwischen den Punkten A, M und M, B.

Bild

Bild
Es wird hier die Reihenfolge der Ereignisse und ihre Gleichzeitigkeit dargestellt. Wir erkennen, dass die Punkte C und D sowie A und B vom Lichtsignal jeweils gleichzeitig erreicht werden.

Das Ereignis Nr. 1 ist ein Ereignis für sämtliche Richtungen der Signalausbreitung. Dieses ist zwar ein für alle Richtungen gemeinsames Ereignis, dieses kann aber nicht als "gleichzeitig" bezeichnet werden. Grund: es ist ein Ereignis, keine zwei oder mehr gleichzeitige Ereignisse. Deshalb wird 1 nicht umkreist dargestellt.
Wir unterscheiden: Ereignisse, Signale und Informationen sind verschiedene Dinge.
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EREIGNISZÄHLER #2 - #4

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Das kugelförmige Lichtsignal wird vom Mittelpunkt M der Strecke [AB] ausgesandt und erreicht nach 2 Sekunden Übertragungszeit gleichzeitig ihre Endpunkte A und B.
Bevor das Signal die Endpunkte der Strecke erreicht, erreicht es nach 1 Sekunde Übertragungszeit Punkte C und D. Die Punkte C und D sind so angeordnet, dass sie das von M emittierte kugelförmige Signal, definitionsgemäß gleichzeitig erreichen muss.

Beweis:
"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien."
A. Einstein

Ist die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig, so muss sich das Lichtsignal, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit vorausgesetzt, entlang der Strecke gleichmäßig ausbreiten. Die Wellenfront des Lichtsignals erreicht daher auch die zwischen dem Sendepunkt M und den jeweiligen Endpunkten der Strecke gelegenen Punkte C und D gleichzeitig. Notwendig.


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Wir verfolgen den Weg des Lichtsignals:
#2: das kugelförmige Lichtsignal breitet sich von M aus entlang der Strecke [AB] simultan in entgegengesetzte Richtungen.
Das Lichtsignal erreicht nach 1 Sekunde (definitionsgemäß gleichzeitig) die bezüglich M gegenüberliegende Punkte C und D und nach einer weiteren Sekunde (definitionsgemäß gleichzeitig) die Endpunkte der Strecke.

#3: die Strecke wird nun präpariert: an den Punkten C und D werden halbdurchlässige Spiegel montiert, welche das Lichtsignal teils durchlassen, teils exakt um 180° reflektieren.
Das Lichtsignal, von M aus kommend (1), erreicht wie gehabt (#2) die Punkte C und D gleichzeitig (2). Ein Teil der Photone passiert nun die Spiegelvorrichtung und bewegt sich weiter gradlinig in Richtung der Endpunkte A und B, ein anderer Teil wird umgelenkt und in Richtung des Sendepunktes M reflektiert.
Das so geteilte Lichtsignal erreicht die Endpunkte der Strecke [AB], sowie den Mittelpunkt M gleichzeitig (3).


Kommentar #3.1
Wir haben es festgestellt, wir haben es bewiesen und wir setzen voraus, dass das kugelförmige Lichtsignal, das sich von M aus simultan entlang der Strecke [AB], in Richtung der Punkte A und B fortpflanzt, sowohl die Endpunkte der Strecke, als auch die Punkte C und D jeweils gleichzeitig erreicht. Der Grund dafür, wie Einstein (A,B) und wie ich (C,D: Ereigniszähler #2) gezeigt haben, liegt an der symmetrischen Anordnung der Strecke und an der vorausgesetzten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.
Voraussetzend, dass beide: das durch die Spiegel reflektierte, als auch das durch die Spiegel hindurch sich gradlinig fortpflanzende Signalanteil, den Wert und die Konstanz ihrer Geschwindigkeit beibehalten, folgere ich, dass sowohl die Endpunkte A und B, als auch der Punkt M von den geteilten Lichtsignal-Anteilen gleichzeitig erreicht werden.
An der geometrischen Anordnung hat sich nämlich in #3 nichts verändert.
Alle Abstände und alle Positionen der Streckenpunkte sind im Vergleich zu #1 und #2 gleichgeblieben. Erreiche das Lichtsignal die jeweiligen Punkte in #1 und in #2 gleichzeitig, so muss dasselbe auch in #3 geschehen.
Wir projizieren den Mechanismus des Einsteinschen Gedankenversuches AMB auf die kürzeren Strecken MCA und MDB und setzen voraus, dass dieser auch dann gültig ist.
Die Grundsätzliche Gültigkeit der so entstandener geometrischer Anordnung steht außer Frage, denn es spielen sowohl bei Einstein, als auch bei mir keine genauen Abstände innerhalb der Anordnung eine Rolle, sondern lediglich ihre laterale Symmetrie bezüglich des jew. Mittelpunktes der Strecke. Die Symmetrie wird streckenweit erhalten.


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Es werden im #4 Ereignisse betrachtet, die von der Aussendung des Lichtsignals bei M bis zum Erreichen der Punkte C und D, also innerhalb der ersten Sekunde der Ausbreitung, geschehen.
Die Strecke wird von uns, wie bereits in #3, präpariert. Die halbdurchlässigen Spiegeln werden aber dichter als zuvor installiert. Diese kommen sowohl an den Punkten C und D, als auch zwischen diesen und den Endpunkten der Strecke, sowie zwischen diesen und dem Sendepunkt M. Die Punkte, an den die Spiegeln installiert werden, werden so gestellt, dass sie exakt in der symmetrischen Mitte der neu entstandenen Teilstrecken positioniert sind. Wir projizieren den Mechanismus des Einsteinschen Gedankenversuches AMB auf die kürzeren Strecken AiCiM und MiDiB und setzen voraus, dass dieser auch dann gültig ist.
Die optischen Eigenschaften der Spiegel und die laterale Symmetrie der Teilstrecken und der gesamten Anordnung sind identisch wie in der originalen Anordnung von Einstein und in unserer Anordnung #3.

Die Beschreibung des Signalweges:
Das Lichtsignal breitet sich zuerst vom Punkt M (1) in Richtung der beiden "i"-Punkte rechts und links von M (2). Sie erreichen die Punkte innerhalb von 0,5 Sekunden und werden durch dort installierte Spiegel teils durchgelassen, teils in Richtung M reflektiert. Die Signalanteile, welche von den Spiegeln reflektiert werden, erreichen den Sendepunkt M nach 0,5 Sekunden gleichzeitig; diejenigen Signalanteile, welche von den Spiegeln durchgelassen werden, bewegen sich ungestört gradlinig in Richtung der Punkte C und D. Diese werden von ihnen nach 0,5 Sekunden auch gleichzeitig erreicht (3). Das Lichtsignal erreicht innerhalb von 1 Sekunde gleichzeitig sowohl Punkte C und D, als auch den Mittelpunkt M der Strecke.

Wir konstatieren: nach 0,5 Sekunden Flugzeit erreichen Lichtsignal-Anteile beide Punkte "i" gleichzeitig. Nach einer Sekunde Flugzeit erreichen sie sowohl die Punkte C und D, als auch den Punkt M gleichzeitig (3).
Etwas stimmt hier nicht: die Punkte C,M und D sind voneinander entfernt und das Licht braucht Zeit, um sie zu erreichen. Die Anordnung scheint aber auszudrücken, dass alle drei Punkte, nicht nur die Punkte C und D gleichzeitig sind.


EREIGNISZÄHLER #5

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Es wird in #5 die gesamte Strecke betrachtet, die während der Ausbreitungsdauer von 2 Sekunden von einem kugelförmigen Lichtsignal bewältigt wird.
Alle Eigenschaften und Bestandteile der Anordnungen #1 - #4 bleiben erhalten.
Wir projizieren den Mechanismus der Einsteinschen "Definition der Gleichzeitigkeit" (AMB) auf die kürzeren Strecken AiCiM und MiDiB und setzen voraus, dass dieser auch jetzt gültig ist.
Die optischen Eigenschaften der Spiegel und die laterale Symmetrie der Teilstrecken und der gesamten Anordnung AMB bleiben gleich, wie in der originalen Anordnung von Einstein und wie in allen unserer bisherigen Anordnungen #1 - #4.

Wir betrachten den Weg des Signals:
Das Lichtsignal breitet sich zuerst vom Punkt M (1) in Richtung der beiden i-Punkte rechts und links von M (2). Die Signalanteile erreichen die i-Punkte innerhalb von 0,5 Sekunden und werden durch dort installierte Spiegel teils durchgelassen, teils in Richtung M reflektiert. Die Signalanteile, welche von den Spiegeln reflektiert werden, erreichen den Sendepunkt M nach weiteren 0,5 Sekunden gleichzeitig (M-i-M = 1s); diejenigen Signalanteile, welche von den Spiegeln durchgelassen werden, bewegen sich ungestört gradlinig in Richtung der Punkte C und D. Diese werden nach 0,5 Sekunden Ausbreitungszeit gleichzeitig erreicht (3). Das Lichtsignal erreicht innerhalb von 1 Sekunde gleichzeitig sowohl Punkte C und D, als auch den Mittelpunkt M der Strecke.
Das Lichtsignal breitet sich nun weiter entlang der Strecke in Richtung der Endpunkte A und B.
Die Spiegel in den Punkten C und D lassen die Signalanteile teils ungehindert passieren und gradlinig zu den i-Punkten weiterfliegen, teils reflektieren sie diese. Die reflektierten Signalanteile erreichen nach 0,5 Sekunden die i-Punkte zwischen M und C und M und D gleichzeitig (4). Die durchgelassenen erreichen nach 0,5 Sekunden Flugzeit die i-Punkte zwischen C und A und D und B gleichzeitig (4).
Nun werden die Signalanteile, die sich bei den äußeren i-Punkten befinden teils durchgelassen, teils reflektiert. Die durchgelassenen Signalanteile erreichen nach 2 Sekunden gleichzeitig die Endpunkte der Strecke [AB].
Von den jeweiligen Signalanteilen werden nun gleichzeitig sowohl die Punkte A und B, als auch Punkte C und D, als auch der Mittelpunkt der Strecke M erreicht. Innerhalb ein und derselben Gegenwart.

Wir konstatieren:
Wie es aussieht, ist jeder Punkt der Ausbreitungsstrecke, innerhalb seiner singulären Gegenwart, mit jedem anderen Punkt der Ausbreitungsstrecke gleichzeitig.
Bemerkung: Die Abstände zwischen den Punkten können ins Unendliche reduziert werden.


Bild
Es wird hier die M-Ausbreitung eines Signals entlang der Strecke dargestellt. An jedem Punkt der Ausbreitung erweisen sich die übrigen Punkte der Strecke als gleichzeitig. Es wird die Einsteinsche Definition der Gleichzeitigkeit selbstreferenziell auf sich selbst bezogen.

Fazit:
Die Symmetrie meiner Ereigniszähler-Methode ist SRT-konform.
Mittels der Ereigniszähler-Methode lässt sich die Existenz einer absoluten, sämtliche Punkte einer beliebigen Strecke betreffenden Gleichzeitigkeit beweisen, was der Aussage der SRT widerspricht, die Gleichzeitigkeit sei relativ.
Es zeigt sich auch, dass dieselbe Gegenwart für Punkte gilt, die beliebig voneinander entfernt sind.
Die Methode erweist sich überdies für geeignet, den Weg eines sich simultan in entgegegesetzte Richtungen entlang einer Strecke mit konstanter Geschwindigkeit ausbreitenden Signals zu analysieren.
Die Auflösung des Ereigniszählers ist unendlich, sie eignet sich daher dazu, sämtliche Prozesse der Natur zu analysieren.
Meine Ereigniszähler-Methode ist, als symmetrischer, einfacher und genauer, jeder Uhrenstand-Vergleichsmethode vorzuziehen.
zasada
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von Anzeige » Do 9. Mai 2019, 23:39

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Re: Ereigniszähler

Beitragvon zasada » Do 9. Mai 2019, 23:42

KONSEQUENZEN, KONSEQUENZEN, KONSEQUENZEN.

Die logischen, die physikalischen und die geometrischen Grundvoraussetzungen der Relativität der Gleichzeitigkeit sind nicht stichhaltig, bzw. diese sind als nicht stichhaltig erkannt.
Diese Erkenntnis wird folgenschwere Konsequenzen nach sich ziehen.
Ist die Relativität der Gleichzeitigkeit ungültig, so sind ebenso ihre mathematischen Transformations-Formalismen gegenstandslos. Sie betreffen jedenfalls nicht den Bereich der Realität, für dessen Beschreibung sie ursprünglich konzipiert gewesen sind - es gilt nun generell:

t = t'.


Die Unvereinbarkeit des Relativitätsprinzips mit der Relativitätstheorie.
Es zeigt sich ferner, dass die Relativität im Sinne der Relativitätstheorie Albert Einsteins klar gegen das Prinzip der Relativität verstößt, und zwar anhand ihrer perspektivischen Asymmetrie.
Das Relativitätsprinzip verbietet nämlich, dass sich bei den betrachteten Systemen eine Anisotropie (Richtungsabhängigkeit) bezogen auf die Eigenschaften des Naturgeschehens und deren Beschreibung zeigt - das Relativitätsprinzip besagt, dass die Form der Naturgesetze gleich sein muss: für jede Richtung, für jede Perspektive und für jedes Bezugssystem. Es kann also keine bevorzugte Perspektive gefunden oder bestimmt werden, aus deren Sicht, die Naturgesetze eine besondere Form besitzen würden.
Eine Anisotropie charakterisiert allerdings buchstäblich die Systeme, welche in der Relativitätstheorie betrachtet werden: aus Sicht der SRT ist die Ausrichtung der betrachteten Systeme oder die Zuweisung geeigneter Perspektiven der Betrachtung selbstverständlich.

These:
Das Relativitätsprinzip, das besagt, dass Bezugssysteme als gleichwertig zu betrachten sind, und die Relativitätstheorie, welche vorgibt, welche Bezugssysteme als ruhend zu definieren, welche aber als bewegt zu behandeln sind, sind miteinander unvereinbar.


Beweis:
Die Gleichzeitigkeit der bei K erfolgenden Ereignisse wird in Abhängigkeit davon erkannt, ob K mit seiner Achse parallel zur Ausrichtung des observierenden K' gestellt, oder mit seiner Achse senkrecht zu dieser steht. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei K muss aber laut RP generell als solche erkennbar sein.

IMG_4549.PNG

IMG_4550.PNG


Folgende Voraussetzung Einsteins gilt nicht in bezug auf die dargestellte Situation:

"Ist K' ein in bezug auf K gleichförmig und drehungsfrei bewegtes Koordinatensystem, so verläuft das Naturgeschehen in bezug auf K' nach genau denselben allgemeinen Gesetzen wie in bezug auf K."

Diese von Einstein beschriebene und für die Gültigkeit des Relativitätsprinzips sprechende Abhängigkeit steht im Widerspruch zu der Anisotropie, welche wir in Einsteins eigener Anordnung entdecken.
Werden nämlich die obigen Anordnungen nach denselben Gesetzen beurteilt, so muss der Verlauf des Naturgeschehens darin unterschiedlich sein. Was nicht der Fall sein darf.
Die Konstatierung der Gleichzeitigkeit bei K' erfolgt in der obigen Anordnung eindeutig richtungsabhängig - ein Punkt, der die Relativität der Gleichzeitigkeit als ein gültiges, RP-konformes Instrument der Naturbeschreibung disqualifiziert, qed.

"Durch eine Analyse der physikalischen Begriffe von Zeit und Raum zeigte sich, dass in Wahrheit eine Unvereinbarkeit des Relativitätsprinzips mit dem Ausbreitungsgesetz des Lichtes gar nicht vorhanden sei, dass man vielmehr durch systematisches Festhalten an diesen beiden Gesetzen zu einer logisch einwandfreien Theorie gelangte."
A. Einstein

Damit beschwört Einstein die Wirklichkeit.
Das "systematische Festhalten" an den selbst auferlegten Gesetzen hat offensichtlich Grenzen.
Die Naturgesetze müssen gemäß des Relativitätsprinzips unabhängig von der Konstellation der Systeme, von der Betrachtungsperspektive und von der Bewegungsrichtung und Bewegungsgeschwindigkeit und vor Allem: für alle Objekte und Ereignisse der Natur dieselben sein. Sind sie es nicht, so ist entweder die gewählte Methode der Naturbeschreibung (SRT) oder das Relativitätsprinzip falsch.
Dafür, dass in diesem Zusammenhang die SRT falsch ist, spricht sehr viel.


Relativitätstheorie, Signalausbreitung, Zeit und Raum.
Die Relativität der Gleichzeitigkeit hat in Wirklichkeit mit Signalen zu tun.
Es sind Signale, die von unterschiedlichen Instanzen zeitversetzt (und verzerrt) wahrgenommen werden: nicht etwa die Zeit und nicht etwa der Raum.
Nicht die Zeit wird durch den Raum unter Zeitverlust übertragen (Zeitdilatation), und nicht der Raum wird durch die Zeit unter Raumverlust übertragen (Lorentz-Kontraktion), sondern, wie wir unmissverständlich gezeigt haben, ausschliesslich Signale.
Dies ist entscheidend, um zu verstehen, dass nicht die Zeit (der Ereignisse) und nicht die Längen durch den relativistischen Formalismus berechnet werden können, sondern der Raum- und der Zeitverlust (Zeitversatz), mit denen die gegenseitigen Signale die in Beziehung zueinander stehenden Systeme erreichen.
Dies folgt unmittelbar aus der Erkenntnis, dass die Form der Gleichzeitigkeit absolut für jeden Beobachter ist (und laut RP sein muss).
Wenn aber die Gleichzeitigkeit systemübergreifend absolut ist, dann auch notwendig die Zeit und, weiter gedacht...der Raum.


Die Beweise für die Gültigkeit des Relativitätsprinzips.
Das Michelson-Morley-Experiment setzt voraus, dass sich die Existenz des Äthers anhand der Erdbewegung nachweisen lässt. Diese Voraussetzung Michelsons verstößt gegen das Prinzip der Relativität, das da besagt, dass es unmöglich sei, ein bevorzugtes Bezugssystem zu finden, anhand dessen Bewegungszustandes, sich der Bewegungszustand des Objektes bestimmen lässt und umgekehrt. Indem Äther als ein ruhendes Bezugssystem und die Erde als der sich relativ zu ihm in Bewegung befindliche Körper bestimmt werden, wird ein Systemen gegenüber dem anderen bevorzugt (nämlich der "ruhende" Äther, dessen Naturbeschreibung gegenüber der "bewegten" Erde sich einfacher gestalten lassen würde).
Das Michelson und Morley Experiment beweist entgegen der weit verbreiteten Meinung keine Nichtexistenz vom Äther (dies könnte ein Michelson-Morley-Experiment im Geltungskontext des Relativitätsprinzips unter gar keinen Umständen beweisen), sondern, indem stets das Nullresultat erzielt wurde, die universelle Gültigkeit des Relativitätsprinzips selbst.
In diesem Versuch kann sich aus Prinzip kein Ergebnis zeigen.
Würde es sich zeigen, wäre das Prinzip der Relativität vom Tisch.

Das Relativitätsprinzip erweist sich auch bei Dingen des Alltags als gültig, von denen wir überzeugt sind, dass sie gegen ihn sprechen.

Bei der Radar-Geschwindigkeitsmessung beispielsweise wird auch nur die sich verändernde Entfernung (1) zwischen dem Messpunkt und dem gemessenen Objekt ermittelt, nicht aber die Geschwindigkeit (2), mit der sich das Objekt bezogen auf das als "ruhend" definierte Bezugssystem "Radarfalle" bewegt.
Das Zweite ist die Konsequenz des Ersten bei der der Messung sekundär und unverbindlich vorausgesetzten Bedingung, dass sich das Messgerät in bezug auf das Objekt der Messung in Ruhe befindet.
Das Delta der Entfernung zwischen zwei Körpern spielt hier eine Rolle, kein Delta der Geschwindigkeit, mit der sich ein Körper bezogen auf das in Ruhe verharrende Bezugssystem "Radarfalle" bewegt.
Der Unterschied mag auf den ersten Blick winzig erscheinen, er überragt aber die Ignoranz derjenigen, welche ihn bagatelisieren - genau aus demselben Grund nämlich, dass es unmöglich sei, ein ruhendes Bezugssystem zu definieren, sei das Michelsonsche Vorhaben, die Existenz des ruhenden Bezugssystems "Äther" anhand der Erdbewegung konstatieren zu wollen, missglückt.

Aussagenlogische Begründung:
Seien A und B zwei relativ zueinander ruhende Punkte im Raum.
Es wird nicht behauptet, dass ausschliesslich A von B um 10 Kilometer entfernt liegt (obwohl diese Feststellung nicht falsch wäre). Wir sagen und meinen vielmehr, dass A und B voneinander um 10 Kilometer entfernt sind.

Das Scheitern des Konzeptes der Relativität hinsichtlich der Gleichzeitigkeit der Ereignisse hat den Untergang des Konzepts der Relativität in bezug auf Zeit und Raum zur Folge. Wir begrenzen den Radius der Gültigkeit der einsteinschen Relativität auf den Bereich der Signal-Verzerrung. In Wirklichkeit handelt es sich bei der SRT um eine raffinierte Methode der Erklärung und der Berechnung derjenigen Effekte, welche mit dem aus Akkustik und Optik bekannten Dopplereffekt zu tun haben, und welche diesem sehr ähnlich sind.


Bemerkung:
Einstein selbst hat die Bedeutung des Relativitätsprinzips richtig erkannt, dieser Kerl!
(reiner Wahnsinn 1905: angesichts der heutigen Misere)
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Re: Ereigniszähler

Beitragvon zasada » Do 9. Mai 2019, 23:43

DER UNTERGANG DER HYPOTHESE DER RELATIVITÄT DER GLEICHZEITIGKEIT.

Die Idee des Ereigniszählers ist die entscheidende, wenn es darum geht, die Gültigkeit der Hypothese der "Relativität der Gleichzeitigkeit" zu hinterfragen.
Albert Einsteins Definition der Gleichzeitigkeit berücksichtigt sowohl geometrische (mittelpunkt-symmetrisches Arrangement der Endpunkte der Strecke [AB]), als auch physikalische (Konstanz der Lichtgeschwindigkeit), als auch zeitliche Symmetrie der Systeme (Gleichzeitigkeit).
Die Methode des Ereigniszählers entwickelt nur diese, bereits in der ursprünglichen Definition enthaltene Symmetrien, weiter. Es wird durch diese Methode bewiesen, dass nicht nur die Endpunkte der besagten Strecke gleichzeitig sind, sondern, wenn diese es sind, dann notwendig auch alle übrigen Punktepaare, welche bezüglich des Mittelpunkts M symmetrisch entlang der Strecke positioniert sind.

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Bereits diese Tatsache besiegelt den Untergang der Hypothese der Relativität der Gleichzeitigkeit, denn es wird klar, dass die so verankerte Gleichzeitigkeit, welche entlang der gesamten Ausbreitungsstrecke des Signals definitionsgemäß gilt, absolut sein muss, und keinerlei Einflüssen (wie z.B. Bezugsabhängigkeit) unterliegen darf.
Es musste dann nur noch ein Präzedenzfall konzipiert werden.
Mit dem Sendesystem K, welches bezüglich des Empfängersystems K' um 90° rotiert wird, habe ich einen plakativen und einfachen Beweis dafür gefunden, dass die Idee der Relativität der Gleichzeitigkeit schlicht falsch ist.
Es war natürlich auch vorher möglich und denkbar diese Tatsache zu sehen, und viele haben es vor mir getan, doch jetzt steht, gegen die eigene Hypothese, der Name und die Autorität ihres Autors auf dem Label - seine eigene Definition der Gleichzeitigkeit, welche nun selbstbezogen angewandt, den Beweis für die Absolutheit der Gleichzeitigkeit liefert.
Da die Definition nicht falsch sein kann, ist es plötzlich allen klar geworden, dass die Vorgänge innerhalb des Bezugssystems K absolut sind, unabhängig davon, aus welchem Bezugssystemen und von welchen Beobachtern sie betrachten werden, denn es kann kein System gefunden werden, welches eine Zeit zwischen gleichzeitigen Ereignissen bei K messen könnte, die zwischen diesen Ereignissen nicht vergangen ist.
Dies steht nun fest.
Und dies ist der Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen, die bald folgen.
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Re: Ereigniszähler

Beitragvon zasada » Sa 11. Mai 2019, 20:20

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Re: Ereigniszähler

Beitragvon zasada » So 12. Mai 2019, 14:20

Beweis der Absolutheit der Gleichzeitigkeit.

These:
Die Gleichzeitigkeit als ein Ereignis, das eine singuläre Gegenwart besitzt, ist nicht relativ - sie muss absolut sein, wie die Gegenwart, in der sie sich ereignet.

Beweis:
Folgende Definition der Gleichzeitigkeit legt Albert Einstein seiner SRT zugrunde.

"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen."

Ich erachte diese Definition für stichhaltig.
Gerade deshalb werde ich sie als physikalische Grundlage meiner logischen Beweisführung verwenden.
Um die These der Untersuchung zu beweisen, werde ich mein eigenes Verfahren des EREIGNISZÄHLERS verwenden, das mit Einsteins Definition eng verknüpft ist. Ich werde auch meine Definition der Gegenwart und meine Definition der Gleichzeitigkeit dieser Untersuchung zugrundelegen.

Definition der Gegenwart:
Unter "Gegenwart" verstehe ich den konkreten Augenblick, an dem jedes singuläre Ereignis geschieht.
Dabei verstehe ich "Gegenwart" nicht als sprachwissenschaftliche Zeitform "Präsens", die zwischen "Vergangenheit und Zukunft liegt", sondern physikalisch - als einen aktuellen Zeitpunkt, der für jedes einzelne Ereignis und für jede Gleichzeitigkeit singulär ist.
Jedes Ereignis im Universum hatte, hat und wird demnach eine Gegenwart besetzen.

Den Ausdruck "Gegenwart" verwende ich anschliessend nur in dem von mir definierten Sinne.

Definition eines Ereignisses:
Als ein Ereignis bezeichne ich jedes Geschehen im Universum, das seinen Ort und seine Gegenwart in der Vergangenheit hatte, aktuell hat, oder in Zukunft haben wird.

Definition der Gleichzeitigkeit:
Gleichzeitig sind Ereignisse, die jeweils innerhalb ein und derselben Gegenwart stattfinden.

Ereigniszähler-Methode.
Die Methode ist einfach - sie lässt sich unmittelbar aus der Einsteinschen Definition der Gleichzeitigkeit ableiten.
Feststellung: Wird die Stichhaltigkeit der Einsteinschen Definition vorausgesetzt, so muss auch die EREIGNISZÄHLER-Methode als stichhaltig betrachtet werden.

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Obige Illustration soll die Ausgangslage veranschaulichen.
Einstein spricht davon, dass A und B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes sind, dessen Mittelpunkt M sei. Vom Punkt M aus wird ein Lichtsignal gleichmäßig nach allen Seiten ausgesandt. Die kugelförmige Wellenfront des Lichtsignals soll Punkte A und B gleichzeitig erreichen (unter den von Einstein genannten Voraussetzungen).
Gesetzt den Fall, wir würden den Einsteinschen Stab derart kürzen (halbieren), dass Punkt M immer der Mittelpunkt des gekürzten Stabes wäre, so muss angenommen werden, dass sich die Umstände der Gültigkeit für die Einsteinsche Definition nicht verändern würden - die Definition bliebe auch dann gültig, wenn der Stab kürzer wäre, als der ursprüngliche. Das Entscheidende wäre die Erhaltung der Mittelpunkt-Symmetrie des jeweiligen Stabstückes.

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Im Prinzip könnten wir den Stab unendlich oft kürzen, ohne, dass die Umstände der Gültigkeit der Einsteinschen Definition sich veränderten.
Die einzige Voraussetzung dafür wäre lediglich, dass sich der Strahler der Lichtimpulse stets im symmetrischen Mittelpunkt des jeweils übrig bleibenden Stab-Stücks befände.
Dieses Prinzip machen wir uns bei der EREIGNISZÄHLER-Methode zunutze.

DER EREIGNISZÄHLER.

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#1: Blau markiert sind die Endpunkte des Einsteinschen Stabes in dem Augenblick, in dem sie durch die Wellenfront des kugelförmigen Lichtsignals gleichzeitig erreicht werden.
Es sind auch weitere Punkte CD eingezeichnet. Diese platzieren wir exakt in der Mitte zwischen AM und BM. Sie erfüllen somit potenziell die Voraussetzungen der Einsteinschen Definition für den halbierten Stab.

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In den Punkten C und D wird eine optische Vorrichtung installiert, die das Licht einerseits unverändert hindurchströmen lässt, andererseits die Hälfte des ankommenden Lichtes um 180° zurück in Richtung Lichquelle reflektiert.

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#2: Wir sehen, dass gemäß der Einsteinschen Definition der Gleichzeitigkeit nicht nur Punkte A und B, sondern auch Punkte C und D von den Lichtstrahlen gleichzeitig erreicht werden müssen.
Wir verdichten den Ereigniszähler um weitere i-Punkte, damit seine Struktur deutlicher wird. Die i-Punkte liegen symmetrisch in der Mitte zwischen den Punkten ACMDB, womit sie den Voraussetzung der Einsteinschen Definition der Gleichzeitigkeit genügen. Dabei versehen wir auch sie mit der oben beschriebenen optischen Vorrichtung.

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#3: Wir betrachten die Ausbreitung der kugelförmigen Wellenfront erneut vom Punkt M zu den Punkten C und D. Alle Punkte, welche durch die Wellenfront erreicht werden, werden gleichzeitig mit diametral gegenüberliegenden Punkten erreicht.
So werden sowohl die i-Punkte als auch C und D gleichzeitig erreicht. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei i-Punkten wird rot, die bei den Punkten C und D blau markiert.
Wir stellen fest, dass nicht nur Punkte C und D, sondern auch der Mittelpunkt M eine gemeinsame Gleichzeitigkeit registrieren (rot hervorgehoben: 3-Punkt-Gleichzeitigkeit).

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#4: Wir betrachten nun den weiteren Verlauf der Wellenfront-Ausbreitung. Der Gleichzeitigkeit-Effekt setzt sich fort: beim Erreichen der äußersten i-Punkte bemerken wir, dass alle von der Wellenfront bereits passierten Punkte des Stabes gemäß der Einsteinschen Definition gleichzeitig sein müssen. Es bleibt noch das letzte Stück.

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#5: Nun erkennen wir die Konsequenzen der Einsteinschen Definition im vollen Umfange. Es stellt sich heraus, dass diese Definition nicht nur die Gleichzeitigkeit der Ereignisse an den Enden des Stabes voraussagt, sondern, dass sie über die Gleichzeitigkeit an jedem Punkt des Stabes entscheidet.
Wir sehen, dass jeder Punkt des Stabes, den die Licht-Wellenfront bis dahin passierte, gleichzeitig mit den Endpunkten AB ist, von derer exklusiven Gleichzeitigkeit die Einsteinsche Definition spricht.
An diesem Punkt erkennen wir, dass wörtlich jeder Punkt des Stabes gleichzeitig mit jedem anderen Punkt (des Stabes) ist. Dies bedeutet, wenn man meine Definition der Gegenwart als Grundlage des Begriffs verwendet, dass für jeden Punkt des Stabes dieselbe Gegenwart gültig ist.

Nun müssen wir uns vor Augen führen, dass Einsteins Definitions-Stab keine definierte Länge besitzt.
Die Einsteinsche Definition ist universalgültig gerade aus dem Grund, dass sie für jede symmetrisch geteilte Strecke gültig ist (jede Strecke lässt sich symmetrisch teilen).
Wenn wir also entscheiden, dass die Länge der Strecke AB 4 Lichtsekunden, 4 oder 400.000 Lichtjahre beträgt, dann wird uns erst klar, was uns mit dem Ereigniszähler-Beweis gelungen ist: wir haben mithilfe der Einsteinschen Definition, die Existenz der absoluten Gleichzeitigkeit bewiesen.
Universalgültig. Dank Albert Einstein.
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Re: Ereigniszähler

Beitragvon zasada » Mo 13. Mai 2019, 16:58

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Re: Ereigniszähler

Beitragvon zasada » Di 14. Mai 2019, 09:10

Fraktal-Symmetrie des Ereigniszählers.

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"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien."

Albert Einstein


Mithilfe dieser Definition gelingt es Einstein, die Voraussetzungen der Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse präzise abzustecken.
Unter den genannten Voraussetzungen ist die Stichhaltigkeit seiner Definition fraglos.
Ich habe mir diese Stichhaltigkeit zunutze gemacht, indem ich die Ereigniszähler-Methode nach dem Vorbild der Einsteinschen Definition konzipiert habe.
Meine Methode ist einfach.
Ich teile die von Einstein beschriebene Strecke mittelpunkt-symmetrisch auf, und ich wende den von Einstein beschriebenen optischen Mechanismus auf die neuentstandenen Streckenkopie an.
Die Symmetrie des ursprünglich von Einstein beschriebenen Stabes, setzt sich in jeder verkleinerten Kopie fort. Es entstehen selbstähnliche, in einem konstanten Verkleinerungsfaktor 1 : 1/2 zueinander stehende Kopien des "relativ zu K ruhenden Stabes".

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Feststellung: Die entstehenden Streckenkopien behalten selbstverständlich exakt alle geometrischen Eigenschaften der ursprünglichen Strecke, unabhängig von ihrer endgültigen Anzahl selbst dann, wenn diese Anzahl unendlich sein soll.
Da wir mit einem einfachsten Fraktalmuster mit konstanten Verkleinerungsfaktor zu tun haben, können wir, um die Streckenlängen zu berechnen, folgende Formel der Ähnlichkeitsdimension D anwenden:

[latex]D =\frac{log(Anzahl selbstähnlicher Teile)}{log(Verkleinerungsfaktor:1 : 2)}[/latex]


Ich bestimme die Anzahl der Streckenkopien und teile die Gesamtlänge des Stabes in Teilstrecken, welche der kleinsten Kopie-Streckenlänge entsprechen.

Dem beschriebenen geometrischen Fraktalmuster und der genuinen Einstein-Anordnung füge ich nun folgenden Mechanismus hinzu.

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An beiden Enden jeder Streckenkopie platziere ich einen optischen Mechanismus, der halbdurchlässig ist. Dieser reflektiert einen Teil des Lichtstrahles um 180° und lässt den anderen Teil ungehindert passieren derart, dass die verkleinerte Kopie der ursprünglichen Anordnung sich wie die ursprüngliche Anordnung verhält.
Nun werden von beiden Enden C und D der verkleinerten Streckenkopie Lichtsignalen diametral in die Richtung und gegen die Richtung der Lichtquelle versandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in Punkt M und in den Punkten A und B gleichzeitig erfolgen (wie oben illustriert).

Bild

Zusammen betrachtet ergibt sich hier ein Fraktalmuster des Sierpiński-Dreiecks, bei dem jede Horizontale eine Streckenkopie-Gleichzeitigkeit markiert.

Wir haben somit eine geometrisch berechtigte Grundlage für die Ereigniszähler-Methode, und für die Hypothese gefunden, dass die Gleichzeitigkeit der Ereignisse im gesamten Universum absolut, und nicht wie von Albert Einstein behauptet relativ sei.

Anhang:
Ist die Existenz der absoluten Gleichzeitigkeit entlang der gesamten Streckenlänge L einer beliebigen Strecke erkannt, so betrifft die Gleichzeitigkeit sämtliche Punkte dieser Strecke.

Erstreckt sich die Gleichzeitigkeit auf die Gesamtlänge L der (beliebig langen) Strecke und nicht auf ihre ausgewählten Punkte (wie etwa ihre Endpunkte), so verfügen alle Universumsteile, welche diese Strecke verbindet, über gemeinsame Gegenwart und Zeit.

Verfügen unterschiedliche Universumsteile über dieselbe Gegenwart und Zeit, so gilt dieselbe Gegenwart und Zeit im gesamten Universum, denn laut des Relativitätsprinzips müssen Naturgesetze überall im Universum dieselbe Form haben.

Das zweidimensionale Fraktalmuster der Gleichzeitigkeit (gültig für das ges. räumliche Kontinuum).

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